Prüfung 1: Arbeit & Beruf
50 Fragen
Lesen Teil 1
Teil 1 von 10
Aufgabenstellung
*Lesen Sie die Beschreibungen der Personen **1–5** und die Artikel **a–h**. Welcher Artikel passt zu welcher Person? Für drei Artikel gibt es keine passende Person.*
Dorothea
Dorothea ist Schulpsychologin und interessiert sich für wissenschaftlich fundierte Methoden, mit denen Lehrerinnen und Lehrer den Lernerfolg ihrer Schüler nachhaltig verbessern können.
Markus
Markus ist Doktorand an einer Universität und kämpft mit der unsicheren Situation vieler Nachwuchswissenschaftler. Er sucht Hintergrundartikel, um seine eigene Lage einordnen und politisch argumentieren zu können.
Yasmin
Yasmin ist Gymnasiallehrerin und möchte wissen, wie digitale Hilfsmittel und Künstliche Intelligenz individuelles Lernen im Unterricht unterstützen können.
Felix
Felix ist Abiturient und unentschlossen, ob er nach dem Schulabschluss eine Ausbildung machen oder studieren soll. Er sucht eine sachliche Entscheidungshilfe.
Prof. Weber
Prof. Weber ist Wissenschaftsjournalistin und schreibt einen Kommentar zur Frage, ob wissenschaftliche Veröffentlichungen kostenlos zugänglich sein sollten oder nicht.
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Teil 2 von 10
Lesetext
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Lebenslanges Lernen: Notwendigkeit oder Überforderung?
In der modernen Wissensgesellschaft wird lebenslanges Lernen nicht mehr als Wahl, sondern als Notwendigkeit betrachtet. Durch Digitalisierung, Globalisierung und den demografischen Wandel verändern sich Berufsbilder schneller als je zuvor. Nach Schätzungen des Weltwirtschaftsforums werden bis 2030 rund 85 Millionen Arbeitsplätze durch Automatisierung wegfallen – gleichzeitig entstehen 97 Millionen neue Stellen, die heute noch nicht existieren.
Diese Entwicklung stellt Bildungssysteme weltweit vor enorme Herausforderungen. Schulen und Universitäten, die traditionell auf das Vermitteln von Fachwissen ausgerichtet sind, müssen nun verstärkt Kompetenzen fördern, die auch in einer unvorhersehbaren Zukunft gefragt sein werden: kritisches Denken, Problemlösungsfähigkeit, Teamarbeit und Kreativität – die sogenannten „21st Century Skills".
Doch lebenslanges Lernen ist nicht für alle Menschen gleich zugänglich. Studien des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung zeigen, dass vor allem Menschen mit niedrigem Bildungsabschluss und Menschen in körperlich belastenden Berufen seltener an Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen. Gründe dafür sind unter anderem mangelnde Zeit, fehlende finanzielle Mittel und das Gefühl, Weiterbildung sei „nichts für sie". Dabei sind gerade diese Gruppen am stärksten von den Auswirkungen des wirtschaftlichen Strukturwandels betroffen.
Arbeitgeber reagieren zunehmend auf diesen Bedarf, indem sie betriebliche Weiterbildungsangebote ausbauen. Unternehmen wie Bosch und Siemens haben eigene „Corporate Universities" gegründet, in denen Mitarbeitende gezielt für zukünftige Anforderungen qualifiziert werden. Die Bundesregierung hat mit dem Qualifizierungschancengesetz einen rechtlichen Rahmen geschaffen, der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern den Zugang zu geförderten Weiterbildungen erleichtert.
Trotz dieser Maßnahmen bleibt die grundlegende Frage ungeklärt: Wer trägt die Verantwortung für das lebenslange Lernen – der Einzelne, der Arbeitgeber oder der Staat? Die Antwort wird maßgeblich darüber entscheiden, wie gerecht die Transformation der Arbeitswelt verläuft.
Laut dem Weltwirtschaftsforum werden durch Automatisierung bis 2030 mehr Stellen geschaffen als wegfallen.
Die sogenannten '21st Century Skills' umfassen laut Text unter anderem kritisches Denken und Kreativität.
Menschen mit hohem Bildungsabschluss nehmen laut Studie seltener an Weiterbildungen teil.
Bosch und Siemens haben eigene Bildungseinrichtungen für ihre Mitarbeitenden gegründet.
Der Text nennt konkrete Zahlen dazu, wie viele Arbeitnehmer das Qualifizierungschancengesetz bisher genutzt haben.
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Teil 3 von 10
Aufgabenstellung
*Lesen Sie die Fragen **10–13** aus einem Online-Forum und die Ratschläge **a–f**. Ordnen Sie jedem Forumsbeitrag den passenden Ratschlag zu. Zwei Ratschläge passen nicht.*
Person 1
Person 2
Person 3
Person 4
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Teil 4 von 10
Protokoll der Abteilungsleitersitzung Datum: 15. März · Uhrzeit: 10:00–12:30 Uhr · Raum: Konferenzraum 2 (2. OG) Teilnehmer: Frau Hoffmann (Geschäftsführung), Hr. Schreiber (Produktion), Fr. Janssen (Vertrieb), Hr. Özdemir (IT), Fr. Koch (Personal) Protokoll: Fr. Koch
TOP 1 – Neue Fertigungsanlage Hr. Schreiber berichtete, dass die neue Fertigungsanlage ab dem 1. April in Betrieb genommen wird. Die Schulungen für die Produktionsmitarbeiter finden in der letzten Märzwoche statt. Frau Hoffmann betonte, dass Sicherheitstrainings verpflichtend sind und vor dem ersten Einsatz absolviert werden müssen.
TOP 2 – Vertriebszahlen Q1 Fr. Janssen präsentierte die Quartalszahlen. Die Umsatzziele wurden zu 87 % erreicht. Als Hauptgrund für die Zielverfehlung wurden Lieferverzögerungen beim Zulieferer identifiziert. Fr. Janssen schlug vor, zwei neue Lieferanten zu evaluieren und bis Ende April eine Empfehlung abzugeben.
TOP 3 – Einführung neues CRM-System Hr. Özdemir informierte über die geplante Einführung des neuen CRM-Systems ab Q3. Die Migration der Daten aus dem Altsystem ist für Juni geplant. Alle Abteilungen werden gebeten, ihre Kontaktdaten bis zum 31. Mai zu bereinigen und in standardisierter Form zu exportieren.
TOP 4 – Betriebsausflug Fr. Koch stellte drei Vorschläge für den diesjährigen Betriebsausflug vor: Kochkurs in Frankfurt, Stadtführung in Heidelberg und Weinwanderung in der Pfalz. Die Abstimmung ergab: 2 Stimmen für Frankfurt, 1 für Heidelberg, 2 für die Pfalz. Da keine eindeutige Mehrheit erzielt wurde, wird ein Umlauf per E-Mail organisiert, um alle Mitarbeiter einzubeziehen.
Nächste Sitzung: 19. April, 10:00 Uhr, Konferenzraum 2
Fragen beantworten
0 von 5 beantwortet
Aufgabe 14: Wann wird die neue Fertigungsanlage in Betrieb genommen?
Aufgabe 15: Warum wurden die Umsatzziele im ersten Quartal nicht vollständig erreicht?
Aufgabe 16: Was sollen alle Abteilungen bis zum 31. Mai tun?
Aufgabe 17: Warum konnte beim Betriebsausflug keine Entscheidung getroffen werden?
Aufgabe 18: Wann findet die nächste Abteilungsleitersitzung statt?
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Teil 5 von 10
Sie hören drei Gespräche aus dem Berufsalltag. Klicken Sie auf den Play-Button, hören Sie das Gespräch und beantworten Sie danach die Fragen.
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1Aufgabe 22: Bis wann müssen die Kontoauszüge verarbeitet sein?
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2Aufgabe 23: Was soll Renate tun, wenn Belege fehlen?
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3Aufgabe 24: Welche Aufgabe übernimmt Anika bei der Messe?
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4Aufgabe 25: Wie hoch ist das maximale Budget für den Messestand?
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5Aufgabe 26: Wann trat das Software-Problem bei Frau Huber zum ersten Mal auf?
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6Aufgabe 27: Was empfiehlt Markus als temporäre Lösung?
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Teil 6 von 10
Aufgabenstellung
*Sie hören vier kurze Gespräche. Hören Sie das Gespräch und ordnen Sie die passende Aussage zu.*
Person 1
Person 2
Person 3
Person 4
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Teil 7 von 10
Sie hören einen Vortrag über das neue Mitarbeiterportal. Hören Sie den Vortrag und beantworten Sie die Fragen 32–35.
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1Aufgabe 32: Wann geht das neue Mitarbeiterportal online?
2Aufgabe 33: Wie meldet man sich beim neuen Portal an?
3Aufgabe 34: Was ist ab dem 15. Mai im alten Intranet verfügbar?
4Aufgabe 35: Wann wird die mobile App verfügbar sein?
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Teil 8 von 10
Sie hören fünf Telefonansagen. Hören Sie jede Ansage und wählen Sie die richtige Antwort.
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1Aufgabe 36: Was ist der Inhalt dieser Nachricht?
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2Aufgabe 37: Was ist der Inhalt dieser Nachricht?
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3Aufgabe 38: Was ist der Inhalt dieser Nachricht?
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4Aufgabe 39: Was ist der Inhalt dieser Nachricht?
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5Aufgabe 40: Was ist der Inhalt dieser Nachricht?
Sprachbausteine Teil 1
Teil 9 von 10
Wörter a–j
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Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe mich vor drei Wochen auf die Stelle als Projektmanager bei Ihrem Unternehmen beworben und alle erforderlichen Unterlagen eingereicht. habe ich noch keine Rückmeldung erhalten, und ich mache mir Sorgen, ob meine Unterlagen vollständig angekommen sind.
Mein Interesse an der Stelle ist ungebrochen. möchte ich höflich nachfragen, ob meine Bewerbung vollständig vorliegt und wie der aktuelle Stand des Auswahlverfahrens ist. ich in Ihrem Unternehmen mehrere Informationsveranstaltungen besucht habe, bin ich überzeugt, dass meine Qualifikationen sehr gut zum ausgeschriebenen Profil passen.
Ich stehe für ein Vorstellungsgespräch gerne zur Verfügung und freue mich auf Ihre Rückmeldung.
Mit freundlichen Grüßen, Thomas Kellner
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Sprachbausteine Teil 2
Teil 10 von 10
Sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank für Ihren Auftrag. Wir freuen uns, Ihnen für Ihre Büroräume anbieten zu können.
Im Rahmen unseres bieten wir wöchentliche Grundreinigungen sowie monatliche Spezialreinigungen an. Unser Ziel ist eine , von der beide Seiten langfristig profitieren.
Wir bestätigen hiermit der bestellten Reinigungsmaterialien für kommenden Montag, den 24. März. Die bleiben bis zum 31. Dezember gültig.
Wir hoffen, und stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen, Reinigungsservice Blank GmbH
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