Prüfung 4: Arbeit & Ausbildung
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Teil 1 von 8
Die Bundesregierung hat beschlossen, den gesetzlichen Mindestlohn ab dem 1. Januar des nächsten Jahres auf 13,50 Euro pro Stunde zu erhöhen. Damit sollen Geringverdiener besser abgesichert werden. Arbeitgeberverbände kritisieren die Erhöhung und warnen vor steigenden Betriebskosten, während Gewerkschaften die Maßnahme begrüßen. Besonders betroffen sind Branchen wie Gastronomie, Handel und Pflege, in denen viele Beschäftigte zu niedrigen Löhnen arbeiten.
Eine wachsende Anzahl junger Menschen entscheidet sich nach dem Abitur für ein duales Studium statt eines klassischen Universitätsstudiums. Beim dualen Studium wechseln Studierende zwischen Theoriephasen an einer Hochschule und Praxisphasen im Unternehmen. Die Vorteile sind vielfältig: Neben dem Studienabschluss erwerben sie gleichzeitig praktische Berufserfahrung und erhalten in der Regel eine Vergütung. Viele Unternehmen übernehmen ihre dualen Studenten nach dem Abschluss in ein festes Arbeitsverhältnis.
In deutschen Städten mangelt es weiterhin an ausgebildeten Pflegekräften. Krankenhäuser und Pflegeheime suchen händeringend nach qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Der Fachkräftemangel hat sich in den letzten Jahren deutlich verschärft. Als Reaktion darauf haben mehrere Bundesländer Ausbildungsprogramme ausgebaut und Fachkräfte aus dem Ausland angeworben. Trotzdem bleibt die Situation angespannt: Viele Einrichtungen müssen Überstunden anordnen und Stellen bleiben monatelang unbesetzt.
Die Frankfurter Jobmesse zieht jedes Jahr tausende Besucher an. In diesem Jahr präsentierten sich über 400 Unternehmen aus verschiedenen Branchen – von IT und Ingenieurwesen bis hin zu Marketing und Pflege. Besucher konnten sich direkt mit Personalverantwortlichen unterhalten, Lebensläufe abgeben und sich über offene Stellen informieren. Besonders begehrt waren Fachkräfte mit technischem Hintergrund und guten Englischkenntnissen. Für Berufseinsteiger gab es zudem spezielle Workshops zur Bewerbungsvorbereitung.
Wer ein Praktikum im Ausland absolviert, sammelt wertvolle internationale Erfahrungen und verbessert seine Fremdsprachenkenntnisse. Gleichzeitig ergeben sich manchmal unerwartete Herausforderungen: andere Arbeitskultur, Sprachbarrieren und die Suche nach einer günstigen Unterkunft. Viele Hochschulen und Organisationen bieten spezielle Förderprogramme wie das EU-Programm Erasmus+ an, das Praktika im europäischen Ausland finanziell unterstützt. Die Erfahrung gilt bei Arbeitgebern als großes Plus im Lebenslauf.
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Teil 2 von 8
Gesund essen – aber wie?
Eine ausgewogene Ernährung ist eine der wichtigsten Grundlagen für unsere Gesundheit. Doch was bedeutet das eigentlich genau? Experten sind sich einig: Viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte sollten die Basis unserer täglichen Ernährung bilden. Durch Kochen und Dämpfen bleiben die meisten Vitamine erhalten, während Frittieren viele Nährstoffe zerstört. Vitamine und Mineralstoffe sind unverzichtbar für unseren Körper. Spinat zum Beispiel enthält viel Eisen und Folsäure, Brokkoli liefert Vitamin C und K. Wer regelmäßig solche Lebensmittel isst, tut seinem Immunsystem etwas Gutes. Neben dem Essen ist auch das Trinken wichtig. Wasser, ungesüßte Tees und verdünnte Fruchtsäfte sind ideal. Gesüßte Limonaden dagegen liefern viele Kalorien ohne Nährstoffe. Eine Ernährungsumstellung fällt vielen Menschen schwer. Werbung, Stress und mangelnde Zeit machen es nicht leicht, dauerhaft gesund zu essen. Doch kleine Veränderungen – wie das Ersetzen von Weißbrot durch Vollkornbrot – können bereits einen Unterschied machen. Wer mit seiner Ernährung eine bestimmte Erkrankung behandeln möchte, sollte nicht einfach auf eigene Faust handeln. Ein Ernährungsberater oder Arzt kann helfen, den richtigen Plan zu erstellen.
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Teil 3 von 8
Großstadt oder Landleben – wo lebt es sich besser?
Immer mehr Menschen stellen sich die Frage: Soll ich in der Großstadt bleiben oder aufs Land ziehen? Diese Entscheidung hängt von vielen persönlichen Faktoren ab, doch einige allgemeine Trends lassen sich beobachten.
In deutschen Großstädten wie Berlin, München oder Hamburg ist das Kulturangebot enorm: Museen, Theater, Konzerte und Restaurants sind jederzeit erreichbar. Auch die beruflichen Möglichkeiten sind in Großstädten in der Regel besser. Wer Karriere machen möchte, findet dort deutlich mehr Stellen als in ländlichen Regionen. Allerdings hat das Stadtleben auch seine Schattenseiten: Die Mieten sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen. In München zahlt man für eine normale 2-Zimmer-Wohnung heute durchschnittlich über 1.500 Euro Kaltmiete pro Monat.
Das Landleben bietet dagegen viele Vorteile, die in der Stadt oft fehlen. Die Luft ist sauberer, es ist ruhiger, und die Mieten sind deutlich niedriger. Wer ein Haus mit Garten möchte, kann das auf dem Land für einen Bruchteil des Stadtpreises bekommen. Studien zeigen zudem, dass Menschen in ländlichen Gebieten im Durchschnitt weniger gestresst sind. Allerdings ist die Infrastruktur oft schlechter: Busse und Züge fahren seltener, und Ärzte, Schulen sowie Geschäfte sind weiter entfernt.
Interessanterweise haben die vergangenen Jahre eine neue Bewegung ausgelöst: Immer mehr Stadtmenschen ziehen ins Umland – also in Gebiete, die weder typische Großstadt noch tiefstes Land sind. In diesen sogenannten „Speckringen“ um große Städte kann man oft innerhalb von 30 bis 45 Minuten in die Stadt pendeln und profitiert gleichzeitig von günstigeren Mieten und mehr Platz. Dieser Trend hat sich besonders durch die zunehmende Verbreitung von Homeoffice-Möglichkeiten verstärkt.
Letztlich ist die Frage, wo man lieber lebt, sehr persönlich. Eine Familie mit Kindern hat andere Bedürfnisse als ein junger Single. Und während manche Menschen die Anonymität der Großstadt genossen, möchten andere die Gemeinschaft und Ruhe eines Dorfes nicht missen. Experten empfehlen, die eigenen Prioritäten klar zu definieren, bevor man eine Entscheidung trifft.
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Was ist laut dem Artikel ein Nachteil der Großstadt?
Was wird als Vorteil des Landlebens genannt?
Was bezeichnet man im Text als „Speckring“?
Warum zieht laut dem Artikel immer mehr Menschen ins Umland?
Was empfehlen Experten laut dem Artikel?
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Teil 4 von 8
🎧 Hören – Teil 1: Richtig oder Falsch?
Sie hören fünf kurze Texte. Lesen Sie die Aufgaben 1–5. Ist die Aussage richtig oder falsch?
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1Ansage 1: Der Zug nach Hamburg fährt pünktlich ab.
2Ansage 2: Man kann Dr. Hartmann heute persönlich in der Praxis erreichen.
3Ansage 3: Das Geschäft öffnet morgen wieder normal.
4Ansage 4: Die Schüler der Klasse 3b müssen morgen normal zur Schule.
5Ansage 5: Die Hausversammlung findet in der Wohnung eines Mieters statt.
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Teil 5 von 8
🎧 Hören – Teil 2: Ein längeres Gespräch verstehen
Sie hören ein Gespräch zwischen zwei Personen. Wählen Sie die richtige Antwort (a, b oder c).
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1Was möchte Tom im Urlaub machen?
2Wie lange soll die Reise dauern?
3Warum möchte Maria lieber eine flache Strecke?
4Wo möchte Tom am liebsten üernachten?
5Was wird vereinbart, um die Reise zu planen?
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Teil 6 von 8
🎧 Hören – Teil 3: Fünf Personen, fünf Aussagen
Sie hören fünf Personen. Wählen Sie für jede Person die richtige Aussage (a, b oder c).
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1Was sagt Ahmed über sein Medienverhalten?
2Was sagt Julia über ihr Smartphone?
3Was hat Klaus verändert?
4Was macht Sophia in ihrer Familie?
5Warum nutzt Marco abends kaum noch digitale Medien?
Sprachbausteine Teil 1
Teil 7 von 8
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe Ihre Sprachschule im Internet und möchte mich gerne über Ihre Deutschkurse informieren. Ich seit drei Jahren Deutsch und habe kürzlich das Niveau B1 . Nun möchte ich mein Niveau auf B2 verbessern, ich in Deutschland studieren möchte.
Könnten Sie mir bitte mitteilen, Kurse Sie für mein Niveau anbieten? Mich interessiert besonders, ob es auch Abendkurse , da ich tagsüber arbeite. Außerdem würde ich gerne wissen, wie ein Kurs dauert und er kostet.
Ich mich über eine baldige Antwort. Ich bin auch , telefonisch unter 0176-12345678 erreichbar, falls Sie weitere Informationen benötigen.
Mit freundlichen Grüßen Amira Haddad
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Sprachbausteine Teil 2
Teil 8 von 8
Hey Tim,
ich wollte dir kurz schreiben: Ich habe letzter Zeit angefangen, viel gesünder zu essen. Ich koche jetzt fast jeden Tag selbst und esse kaum noch Fastfood. Am fällt mir noch das Süßigkeiten-Weglassen schwer! Aber ich fühle mich schon viel besser – ich habe mehr und schlafe besser. Hast du Lust, nächste Woche zum Kochen vorbeizukommen? Ich würde dir gerne mein neues Lieblingsrezept zeigen. mal das perfekte Linsen-Dal hinbekommen – ohne Rezept!
Liebe Grüße, Felix
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