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Teil 1 von 8
Wer regelmäßig unter Stress steht, sollte Meditationsübungen ausprobieren. Bereits zehn Minuten täglich können helfen, den Geist zu beruhigen und die Konzentration zu verbessern. Experten empfehlen, morgens direkt nach dem Aufwachen oder abends vor dem Schlafen zu meditieren. Es gibt zahlreiche kostenlose Apps und Videos, die Anfänger Schritt für Schritt anleiten. Auch einfache Atemübungen – zum Beispiel vier Sekunden einatmen, vier Sekunden halten, vier Sekunden ausatmen – können im Alltag sofort helfen.
Eine aktuelle Studie aus Münster zeigt, dass Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren im Durchschnitt mehr als doppelt so viel Zucker konsumieren, wie von der Weltgesundheitsorganisation empfohlen wird. Besonders problematisch sind gesüßte Getränke wie Limonaden und Fruchtsäfte, die oft nicht als zuckerreich wahrgenommen werden. Ernährungsexperten fordern deshalb strengere Kennzeichnungspflichten und eine bessere Aufklärung in Schulen. Langfristiger übermäßiger Zuckerkonsum erhöht das Risiko für Übergewicht und Diabetes Typ 2.
Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen profitieren nachweislich von regelmäßiger körperlicher Aktivität. Laut aktuellen medizinischen Leitlinien sollten Betroffene mindestens 150 Minuten moderaten Sport pro Woche treiben – zum Beispiel Schwimmen, Radfahren oder Spazierengehen. Vor dem Beginn eines Trainingsprogramms empfehlen Ärzte jedoch eine gründliche Untersuchung, um das richtige Belastungsniveau zu bestimmen. Physiotherapeuten können individuelle Übungspläne erstellen.
Wer sich gesund ernähren möchte, muss nicht sofort auf alle tierischen Produkte verzichten. Ernährungsberater empfehlen, schrittweise vorzugehen: Zunächst kann man an einem oder zwei Tagen pro Woche auf Fleisch verzichten und stattdessen Hülsenfrüchte, Tofu oder Eier als Proteinquellen nutzen. Besonders leicht gelingt der Einstieg mit mediterranen Gerichten wie Pasta mit Gemüsesauce oder Linsensuppe. Wichtig ist, auf eine ausreichende Versorgung mit Eisen, Vitamin B12 und Kalzium zu achten.
Immer mehr Arztpraxen in Deutschland bieten ihren Patienten die Möglichkeit, Termine online zu buchen. Über Portale wie Doctolib oder die eigene Praxis-Website können Patienten rund um die Uhr einen freien Termin wählen – ohne langes Warten in der Telefonwarteschleife. Ältere Patienten sind anfangs oft skeptisch, gewöhnen sich jedoch schnell daran. Ärzte berichten, dass deutlich weniger Termine kurzfristig abgesagt werden, seit das System eingeführt wurde.
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Teil 2 von 8
Tipps für ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch
Ein Vorstellungsgespräch ist für viele Bewerber eine stressige Situation. Wer sich gut vorbereitet, kann selbstsicherer auftreten und überzeugend antworten. Der erste Eindruck zählt. Sauber gekleidet und gepflegt zu erscheinen zeigt Respekt gegenüber dem Arbeitgeber. Aber auch das Verhalten und die Körpersprache spielen eine große Rolle. Fragen über das Unternehmen kommen in fast jedem Gespräch vor. Nur wer weiß, was das Unternehmen macht, kann überzeugend erklären, warum er oder sie dort arbeiten möchte. Viele Kandidaten scheitern an Detailfragen zu ihrem Lebenslauf. Ein sorgfältig korrekturgelesener Lebenslauf hinterlässt einen professionellen Eindruck. Am Ende des Gesprächs wird man oft gefragt, ob man noch Fragen hat. Wer vorbereitet ist und gute Fragen stellt, signalisiert echtes Interesse an der Stelle.
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Teil 3 von 8
Großstadt oder Landleben – wo lebt es sich besser?
Immer mehr Menschen stellen sich die Frage: Soll ich in der Großstadt bleiben oder aufs Land ziehen? Diese Entscheidung hängt von vielen persönlichen Faktoren ab, doch einige allgemeine Trends lassen sich beobachten.
In deutschen Großstädten wie Berlin, München oder Hamburg ist das Kulturangebot enorm: Museen, Theater, Konzerte und Restaurants sind jederzeit erreichbar. Auch die beruflichen Möglichkeiten sind in Großstädten in der Regel besser. Wer Karriere machen möchte, findet dort deutlich mehr Stellen als in ländlichen Regionen. Allerdings hat das Stadtleben auch seine Schattenseiten: Die Mieten sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen. In München zahlt man für eine normale 2-Zimmer-Wohnung heute durchschnittlich über 1.500 Euro Kaltmiete pro Monat.
Das Landleben bietet dagegen viele Vorteile, die in der Stadt oft fehlen. Die Luft ist sauberer, es ist ruhiger, und die Mieten sind deutlich niedriger. Wer ein Haus mit Garten möchte, kann das auf dem Land für einen Bruchteil des Stadtpreises bekommen. Studien zeigen zudem, dass Menschen in ländlichen Gebieten im Durchschnitt weniger gestresst sind. Allerdings ist die Infrastruktur oft schlechter: Busse und Züge fahren seltener, und Ärzte, Schulen sowie Geschäfte sind weiter entfernt.
Interessanterweise haben die vergangenen Jahre eine neue Bewegung ausgelöst: Immer mehr Stadtmenschen ziehen ins Umland – also in Gebiete, die weder typische Großstadt noch tiefstes Land sind. In diesen sogenannten „Speckringen“ um große Städte kann man oft innerhalb von 30 bis 45 Minuten in die Stadt pendeln und profitiert gleichzeitig von günstigeren Mieten und mehr Platz. Dieser Trend hat sich besonders durch die zunehmende Verbreitung von Homeoffice-Möglichkeiten verstärkt.
Letztlich ist die Frage, wo man lieber lebt, sehr persönlich. Eine Familie mit Kindern hat andere Bedürfnisse als ein junger Single. Und während manche Menschen die Anonymität der Großstadt genossen, möchten andere die Gemeinschaft und Ruhe eines Dorfes nicht missen. Experten empfehlen, die eigenen Prioritäten klar zu definieren, bevor man eine Entscheidung trifft.
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Was ist laut dem Artikel ein Nachteil der Großstadt?
Was wird als Vorteil des Landlebens genannt?
Was bezeichnet man im Text als „Speckring“?
Warum zieht laut dem Artikel immer mehr Menschen ins Umland?
Was empfehlen Experten laut dem Artikel?
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Teil 4 von 8
🎧 Hören – Teil 1: Richtig oder Falsch?
Sie hören fünf kurze Texte. Lesen Sie die Aufgaben 1–5. Ist die Aussage richtig oder falsch?
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1Ansage 1: Der Zug nach Hamburg fährt pünktlich ab.
2Ansage 2: Man kann Dr. Hartmann heute persönlich in der Praxis erreichen.
3Ansage 3: Das Geschäft öffnet morgen wieder normal.
4Ansage 4: Die Schüler der Klasse 3b müssen morgen normal zur Schule.
5Ansage 5: Die Hausversammlung findet in der Wohnung eines Mieters statt.
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Teil 5 von 8
🎧 Hören – Teil 2: Ein längeres Gespräch verstehen
Sie hören ein Gespräch zwischen zwei Personen. Wählen Sie die richtige Antwort (a, b oder c).
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1Was möchte Tom im Urlaub machen?
2Wie lange soll die Reise dauern?
3Warum möchte Maria lieber eine flache Strecke?
4Wo möchte Tom am liebsten üernachten?
5Was wird vereinbart, um die Reise zu planen?
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🎧 Hören – Teil 3: Fünf Personen, fünf Aussagen
Sie hören fünf Personen. Wählen Sie für jede Person die richtige Aussage (a, b oder c).
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1Was sagt Ahmed über sein Medienverhalten?
2Was sagt Julia über ihr Smartphone?
3Was hat Klaus verändert?
4Was macht Sophia in ihrer Familie?
5Warum nutzt Marco abends kaum noch digitale Medien?
Sprachbausteine Teil 1
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Sehr geehrte Frau Dr. Hoffmann,
mein Hausarzt hat mir , meine Ernährung umzustellen, da meine Blutwerte nicht optimal sind. Er hat mir Ihre Praxis . Ich würde daher gerne einen Termin vereinbaren.
Ich ernähre mich eher unausgewogen: viel Fleisch, wenig Gemüse und zu viele Süßigkeiten. Ich gerne wissen, wie ich meinen Alltag besser kann, ohne dabei auf alles verzichten zu müssen. Mein Ziel ist es, zu werden und langfristig gesünder zu leben.
Haben Sie freie Termine in den nächsten zwei Wochen? Ich wäre montags oder mittwochs verfügbar, jeweils dem Nachmittag.
Ich freue mich auf Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen, Klaus Berger
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Sprachbausteine Teil 2
Teil 8 von 8
Hey Mia,
ich wollte dir kurz schreiben, dass ich gerade meinen Sommerurlaub nachdenke. Ich würde gerne nach Portugal fahren – hast du dort schon mal Urlaub gemacht? Ich habe gelesen, dass Lissabon total schön sein soll, aber ich weiß nicht, ich genug Geld sparen kann bis dahin. Vielleicht könnten wir ja zusammen fahren? Das wäre natürlich viel als alleine. Schreib mir bitte bald zurück, ich die Reise planen möchte!
Liebe Grüße, Sarah
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