Prüfung 1: Alltag & Gesellschaft
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Teil 1 von 8
Der Deutsche Tourismusverband hat einen deutlichen Anstieg bei Fahrradurlauben verzeichnet. Immer mehr Reisende entscheiden sich dafür, Deutschland auf zwei Rädern zu erkunden. Besonders beliebt sind der Donauradweg und der Elberadweg. Hotels entlang dieser Routen haben ihr Angebot entsprechend erweitert: Fahrradkeller, Werkzeug und Reparaturservice gehören inzwischen zum Standard. Auch geführte Touren mit E-Bikes werden zunehmend nachgefragt. Experten sprechen von einem nachhaltigen Reisetrend.
Viele Jugendherbergen in Deutschland haben in den letzten Jahren umfangreiche Renovierungsarbeiten durchgeführt. Aus einfachen Schlafsälen sind moderne Einzel- und Doppelzimmer mit eigenem Bad geworden. Freizeitangebote wie Kletterräume, Kinos und Restaurants gehören heute zum Standard. Das Ziel: Nicht nur Schülergruppen, sondern auch Familien und ältere Reisende ansprechen. Der Preis bleibt dabei deutlich unter dem normaler Hotels, was die Jugendherbergen besonders attraktiv macht.
Die Fluggesellschaft EuroWings hat bekannt gegeben, ab dem kommenden Sommer neue Direktverbindungen von Berlin, Hamburg und München zu Zielen in Griechenland, Kroatien und der Türkei anzubieten. Die Tickets sollen günstiger als bei Konkurrenten sein. Passagiere profitieren zudem von flexiblen Umbuchungsoptionen. Reiseveranstalter begrüßen die Ankündigung, da besonders günstige Direktflüge die Nachfrage nach Pauschalreisen in diese Regionen erhöhen.
Städtereisen erfreuen sich in Deutschland wachsender Beliebtheit. Laut einer aktuellen Umfrage verbringen 38 Prozent der Deutschen ihren Kurzurlaub lieber in einer deutschen oder europäischen Großstadt als am Meer. Als Hauptgründe nennen die Befragten das kulturelle Angebot, die gute Erreichbarkeit mit der Bahn sowie die Möglichkeit, spontan zu reisen. Besonders beliebt sind Berlin, Wien und Amsterdam. Auch weniger bekannte Städte wie Leipzig oder Gent gewinnen an Attraktivität.
Wer ins Ausland reist, sollte sich rechtzeitig über Reisekrankenversicherungen informieren. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt im Ausland oft nur einen Teil der Kosten oder gar nichts – besonders außerhalb der EU. Eine private Reisekrankenversicherung kostet bereits ab 10 Euro pro Jahr und deckt Notfallbehandlungen, Krankenrücktransporte und Arztbesuche ab. Experten empfehlen, bereits bei der Buchung an den Versicherungsschutz zu denken und die Policen genau zu vergleichen.
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Teil 2 von 8
Tipps für ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch
Ein Vorstellungsgespräch ist für viele Bewerber eine stressige Situation. Wer sich gut vorbereitet, kann selbstsicherer auftreten und überzeugend antworten. Der erste Eindruck zählt. Sauber gekleidet und gepflegt zu erscheinen zeigt Respekt gegenüber dem Arbeitgeber. Aber auch das Verhalten und die Körpersprache spielen eine große Rolle. Fragen über das Unternehmen kommen in fast jedem Gespräch vor. Nur wer weiß, was das Unternehmen macht, kann überzeugend erklären, warum er oder sie dort arbeiten möchte. Viele Kandidaten scheitern an Detailfragen zu ihrem Lebenslauf. Ein sorgfältig korrekturgelesener Lebenslauf hinterlässt einen professionellen Eindruck. Am Ende des Gesprächs wird man oft gefragt, ob man noch Fragen hat. Wer vorbereitet ist und gute Fragen stellt, signalisiert echtes Interesse an der Stelle.
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Teil 3 von 8
Digitale Weiterbildung: Lernen ohne Grenzen
Die Arbeitswelt verändert sich rasend schnell. Digitalisierung, Automatisierung und neue Technologien fordern von Arbeitnehmern ständige Anpassung und Weiterbildung. Wer nicht mit der Zeit geht, riskiert, den Anschluss zu verlieren. Doch wie kann man sich effektiv weiterbilden – neben Beruf und Familie?
Online-Plattformen wie Coursera, LinkedIn Learning oder die deutsche Plattform Lecturio bieten tausende Kurse zu fast jedem Thema an – von Programmierung über Projektmanagement bis hin zu Fremdsprachen. Die Kurse können jederzeit und von überall absolviert werden, was besonders für Berufstätige attraktiv ist. Viele Kurse sind kostenlos oder sehr günstig; für Zertifikate wird oft eine moderate Gebühr verlangt.
Arbeitgeber sehen Online-Zertifikate inzwischen positiv. Laut einer Umfrage des Instituts für Berufsbildung betrachten 67 Prozent der Personalverantwortlichen Online-Zertifikate als gleichwertig oder sogar besser als klassische Weiterbildungskurse in Präsenzform. Besonders beliebt sind Zertifikate im Bereich Datenwissenschaft, IT-Sicherheit und digitales Marketing.
Allerdings erfordert selbstgesteuertes Online-Lernen eine hohe Disziplin. Ohne feste Kurszeiten und ohne Lehrperson, die kontrolliert, ob die Hausaufgaben gemacht wurden, fallen viele Lernende nach einigen Wochen vom Kurs ab. Studien zeigen, dass weniger als 10 Prozent der Eingeschriebenen einen Online-Kurs tatsächlich abschließen.
Um erfolgreich online zu lernen, empfehlen Experten: feste Lernzeiten im Kalender eintragen, realistische Ziele setzen und sich mit anderen Lernenden in Online-Foren oder -Gruppen austauschen. Auch das regelmäßige Anwenden des Gelernten im Berufsalltag vertieft das Wissen nachhaltig.
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Warum ist Weiterbildung laut Text heute besonders wichtig?
Was ist ein Vorteil von Online-Kursen laut Text?
Wie bewerten Arbeitgeber Online-Zertifikate?
Was ist laut Text ein Problem beim Online-Lernen?
Was empfehlen Experten für erfolgreiches Online-Lernen?
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Teil 4 von 8
🎧 Hören – Teil 1: Richtig oder Falsch?
Sie hören fünf kurze Texte. Lesen Sie die Aufgaben 1–5. Ist die Aussage richtig oder falsch?
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1Ansage 1: Der Zug nach Hamburg fährt pünktlich ab.
2Ansage 2: Man kann Dr. Hartmann heute persönlich in der Praxis erreichen.
3Ansage 3: Das Geschäft öffnet morgen wieder normal.
4Ansage 4: Die Schüler der Klasse 3b müssen morgen normal zur Schule.
5Ansage 5: Die Hausversammlung findet in der Wohnung eines Mieters statt.
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Teil 5 von 8
🎧 Hören – Teil 2: Ein längeres Gespräch verstehen
Sie hören ein Gespräch zwischen zwei Personen. Wählen Sie die richtige Antwort (a, b oder c).
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1Was möchte Tom im Urlaub machen?
2Wie lange soll die Reise dauern?
3Warum möchte Maria lieber eine flache Strecke?
4Wo möchte Tom am liebsten üernachten?
5Was wird vereinbart, um die Reise zu planen?
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Teil 6 von 8
🎧 Hören – Teil 3: Fünf Personen, fünf Aussagen
Sie hören fünf Personen. Wählen Sie für jede Person die richtige Aussage (a, b oder c).
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1Was sagt Ahmed über sein Medienverhalten?
2Was sagt Julia über ihr Smartphone?
3Was hat Klaus verändert?
4Was macht Sophia in ihrer Familie?
5Warum nutzt Marco abends kaum noch digitale Medien?
Sprachbausteine Teil 1
Teil 7 von 8
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenanzeige dem Ausbildungsportal Azubi.de gelesen. Ich bewerbe mich hiermit die Ausbildungsstelle als Kaufmann für Büromanagement, die Sie zum 1. September anbieten.
Ich habe im vergangenen Monat meinen Realschulabschluss mit einem Notendurchschnitt von 1,8 . In der Schule haben mir besonders die Fächer Wirtschaft und Englisch , da ich mich sehr für organisatorische und kommunikative Tätigkeiten interessiere.
Während meines einwöchigen Schülerpraktikums bei der Firma Schneider & Partner konnte ich erste in einem Büroumfeld sammeln. Ich habe gelernt, wie man Kundentermine , Rechnungen bearbeitet und im Team . Diese Erfahrungen haben mein Interesse an dem Beruf bestätigt.
Ich bin zuverlässig, lernbereit und arbeite gerne anderen Menschen zusammen. Ich würde mich sehr , wenn Sie mir die Möglichkeit geben würden, mich persönlich .
Mit freundlichen Grüßen, Laura Müller
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Sprachbausteine Teil 2
Teil 8 von 8
Hey Leo,
ich wollte dir kurz erzählen: Ich habe endlich eine Zusage für die Ausbildung zum Informatikkaufmann bekommen! Ich fange September an. Ich bin total aufgeregt, aber auch ein bisschen nervös – ich nie wirklich in einem richtigen Büro gearbeitet. Meine Ausbilderin hat schon geschrieben, dass ich am ersten Tag um 8 Uhr sein soll. Du weißt ja, wie ich mit frühem Aufstehen bin! Hast du eigentlich schon entschieden, was du nach dem Abi machst? Ich würde dir auf jeden Fall empfehlen, dir ein paar Praktika zu – das hat mir wirklich geholfen, die richtige Entscheidung zu treffen.
Liebe Grüße, Fabian
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